Wissenswertes

Woran erkennt man einen "echten, alten Stich"

Sie haben ein schönes Schmuckstück gekauft und später festgestellt das es nur Modeschmuck ist. Ähnlich ist der Kauf einer schönen, alten Stadtansicht oder Graphik vom Flohmarkt, toll eingerahmt und mit einem Aufkleber einer Bilderhandlung versehen. Hübsch bunt ausgemalt und früher für sehr viel Geld gekauft worden.

Betrachten Sie den Stich unter einer UV-Lampe, sicherlich kann Ihnen ein Briefmarkensammler so etwas ausleihen. Leuchtet das Papier ist es mit hoher Sicherheit erst nach 1950 gefertigt worden, erst dann hat man optische Aufheller verwendet. Ein 150 Jahre, oder älterer Stich kann also nicht Flourezieren.

Besondere Vorsicht ist bei gerahmten Bildern angebracht, dort habe ich die meisten Nachdrucke entdeckt.

Nehmen Sie zu Hause eine stärkere Lupe und sehen sich bei Kupfer-oder Stahlstichen jeden einzelnen Strich genauer an.

Diese Anleitung wird weiter bearbeitet. Anregungen dazu sind jederzeit herzlich willkommen.

Original Stahlstich. Jeder Strich ist gestochen scharf. Das Papier fühlt sich rauh an.

Nachdrucke sind in den 50er bis 80er Jahren als Lichtdrucke oder Offsetdrucke gefertigt worden. Die Striche sind nicht sehr scharf und sehen unter der Lupe aus wie mit Bleistift gezeichnet,

Ein sicheres Zeichen für einen Nachdruck. Kaufen Sie alte Graphiken nur bei Leuten, die auch etwas davon verstehen.